heute wach werden für morgen

Mister Speaker: Was haben Klimafragen mit älter werden zu tun?

Zum Beispiel mit Gedanken um Transformation gegenwärtiger und zukünftiger Lebensstile und -entwürfe. Wann hast du zuletzt eine CO2 Bilanzanalyse deines Lebensstils gemacht? Ich liege irgendwo bei 5 Tonnen. Der Laptop, denn ich auf meinen Knien zum Schreiben benutze, sagt mir ganz klar: davon kommst nicht runter, solange du solches Zeug zum arbeiten brauchst. Weltweites Dilemma. Zukunftspioniere GbR arbeitet an einer SPEAKER Performance, um die Zusammenhänge von Klimafragen und Älterwerden auf eine ART darzustellen, die die Aufmerksamkeit durch Commitment in das Thema zurückholt. Im Mai gibt es dazu ein erstes Symposium im Allgäu. Sobald das Programm fertig zur Veröffentlichung ist – …

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Organisationsentwicklung durch Theorie U

Systemische Klärungshilfe  Welchen Weg braucht die „Situation“ für eine gute, friedliche und ko-Kreative Bewusstseins-Entwicklung von Menschen und Strukturen? Um kluge und sinnvoll-resiliente Zukunfts-Entscheidungen treffen zu können? Wie die Lösungswege in Zukunft verlaufen werden: gemeinsam finden wir das heraus. Es gibt sehr „wirksame“ Kräfte, die dafür sorgen,  dass bestimmte Zusammenhänge nicht sichtbar werde können. Dafür braucht es den Blick von Außen, Allparteilichkeit als konsequente Haltung.  Diese verborgenen Kräfte zu entdecken, als Ressource nutzbar zu machen und in die Lösung einzubinden, darauf basiert mein Selbstverständnis als Mediator . Damit das gelingen kann, ist psychologische Sicherheit für alle Beteiligten die notwendige Grundlage. Ich …

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reif.resilient.radikal. Abschluss Keynote 15 Jahre Benediktushof.

„Spiritualität und Ethik in der Welt von heute“ Vom 22. bis 24. Juni 2018 feierte der Benediktushof bei Würzburg – ein bekanntes Zentrum für Meditation und Achtsamkeit in Europa – sein 15 jähriges Bestehen. Als wir vor 14 Jahren mit unserem Forschungsprojekt Glücksucher – Was brauchen die Deutschen für ein gutes Leben unterwegs waren, standen wir mit unserem Projektwagen dort bereits vor der Tür und hatten mit Willigis Jäger ein mehrstündiges Gespräch zu dieser Frage. Und als hätte diese Geschichte eine eigene Logik, kam über sieben Ecken die Anfrage der Geschäftsleitung an Kathleen Battke, ob sie nicht den Abschluss Vortrag …

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Menschlichkeit rechnet sich. Rezension

Brockhoff_Menschlichkeit_23.03.2016.inddWarum Wertschätzung über den Erfolg von Unternehmen entscheidet.

So lautet der Untertitel des Buchs Menschlichkeit rechnet sich von Stephan Brockhoff und Klaus Panreck, das 2016 im Campus Verlag erschienen ist. –

Die Rezension ist eine Art inneres Gespräch zwischen mir und dem Buch:

Menschlichkeit und Rendite – wie passt das zusammen?

Kann man den Return on Investment von Menschlichkeit errechnen – klingt das nicht einfach nach Kalkül, ist die Frage nicht völlig irre?

Und das in einer Zeit, in der ein Mensch wie Donald Trump, ein Milliardär mit zweifelhaftem Ruf, für andere  ruinösen Spekulationsgeschäften und mit Manieren unterhalb der Gürtellinie, Präsident in den USA werden konnte. Und wir alle haben durch Zuschauen Zeugnis davon abgelegt, dass dieser Wahlkampf mit Sicherheit keinen Beitrag zur weltweiten Menschlichkeit geleistet hat. Oder vielleicht doch?

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Ethik…wichtiger als Religion?!

Die gegenwärtige Welt ist auf der Suche nach einer Ordnung. Wie soll sie aussehen? Dazu hat der Dalai Lama ein klares Statement: Ethik ist wichtiger als Religion. Denn im Streben nach Glück und im Wunsch nicht zu leiden sind alle Menschen gleich. – Ist auf dieser Grundlage das Nachdenken über eine verbindende kollektive Identität möglich? Wie ist umzugehen mit der Gewaltbereitschaft, die in fast allen Religionen und “heiligen” Texten zugrunde gelegt oder herauszulesen ist… Ist nicht zum Überleben das Gemeinsame wichtiger als das Trennende? Ethik sei uns angeboren – Religion nicht, sagt der Dalai Lama. Eine begründbare sekulare Ethik als …

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Sind wir fit genug für die Katastrophe?… Ein Zwischenruf.

Strassenretreat Tel AvivUnter dem Titel „Dem Elend standhalten“ hatte medico international in Frankfurt am Main am 05. Juni 2015 zu einer Abendveranstaltung eingeladen. Der Saal war wohl vollbesetzt. – Im Wesentlichen ging es um die Situation in Griechenland und die Folgen für die Demokratie in Europa. – Das Stiftungssymposium kreiste in mehreren Vorträgen um grundsätzliche Fragen: Widerstand oder Anpassung? Haben wir es mit einer „Privatisierung der Lebensführungs-Risiken“ zu tun? Ist dies das Ziel einer leoliberalen Politik…die letztendliche Verantwortung für ein gelingendes Leben absolut in die Hände des Einzelnen zu legen, dh der Staat – konkret: die politische Verantwortung der Mandatsträger für das Schaffen dafür geeigneter Rahmenbedingungen – gibt – angesichts der realen Bedingungen der Welt – diese Zielsetzung, weil immer mehr Territorium verlierend, auf? – Außerdem waren die Veranstalter von medico der Ansicht, dass diese Tagung die erste interdisziplinäre Zusammenkunft sei, die sich kritisch mit dem Konzept und Begriff Resilienz auseinandersetzt.

Es lohnt sich auf die Website von medico international zu gehen und die Vorträge des Abends im download-Bereich zu lesen oder die Videos anzuschauen.

Hier herausgreifen möchte ich speziell den Blog-Beitrag von medico Geschäftsführer Thomas Gebauer: Das Paradox der Resilienz.

Seine These: das aktuelle Konzept der Resilienz als Allheilmittel und Wunderwaffe zur Krisenbewältigung stabilisiert genau jene Verhältnisse, die Krisen hervorrufen.

Meine Antwort: Es kommt immer auf die Haltung an. ( Wie heißt es doch: an ihren Taten werdet ihr sie erkennen…)

Wenn der Krisen-Rythmus sich beschleunigt – aufgrund global höchst dynamischer Interdependenzen – und Regierungen nicht mehr in der Lage wären oder sind, Vorkehrungen – das heißt politische Lösungen – für ihre BürgerInnen zu schaffen, bleibt denen nichts anderes übrig als resilienter zu werden. ( Die Lage in Griechenland dürfte – aus der Sicht der Menschen dort – wohl als anschauliches Beispiel konkret genug sein, um über alle Facetten gegenwärtiger und zuküftiger Resilienz nachzudenken!)

Dem Begriff der Resilienz würde das normative Konzept „durch aktive Gestaltung der Verhältnisse menschenwürdigere Lebensumstände zu schaffen und Gefahren zu minimieren“ fehlen. Also implizite Wertvorstellungen als politischer Auftrag – diesen Fokus hat nach Thomas Gebauer das Selbstverständnis und die Praxis von Resilienz nicht. Diese Aussage zielt wohl auch etwas in Richtung Trendforscher Matthias Horx, der Nachhaltigkeit als Harmonie-Illusion verunglimpft und sowieso in den nächsten Jahren vom Begriff der Resilienz abgelöst würde.

Frage: wieso sollte ein Resilienz-Konzept per se hilflos gegenüber gewaltsam ausbeuterischen, kapitalistischen zerstörerischen Verhältnissen sein?

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