heute wach werden für morgen

Zwischen Alt und Neu: Zeit der Raunächte

Zeit die Säge zu schärfen, die Werkzeuge zu überprüfen und sich auszuruhen, sich vorzubereiten auf das, was kommt. Denn wenn die Werkzeuge stumpf geworden sind, nützt es nichts, mehr Kraft aufzuwenden oder um himmlischen Segen zu bitten. Die Wahrheit kommt selten zu einem verwahrlosten Herzen. Alle bedeutenden Leadership-Akademien der Seelenführung sprechen bis heute von der Notwendigkeit der Reinigung des menschlichen Herzens in diesen Tagen und Nächten. Still werden, leer werden – die Säge schärfen, mit langsamen, aufmerksamen Bewegungen – rhythmisch und entschlossen. Eine Zeit, in der Hören zum liebenden Lauschen in der Stille wird. Wir sitzen am Feuer und laden …

zum Beitrag ⟶

ERDÜBERLASTUNGSTAG:HEUTE

Berechnungsformel Biokapazität der Erde geteilt durch den ökologischen Fussabdruck der Menschheit multipliziert mit der Anzahl der Jahrestage. Mehr Bäume gefällt, mehr Fische gegessen, mehr sauberes Wasser verbraucht, mehr mehr von allem mehr…seit 1971. Aber nicht überall. By the Way: Wir sind letzten Monat mit Zug und Fähre nach Irland gefahren. Hat einwandfrei funktioniert, trotz Brüssel, London, Dublin. Natürlich kostet es sechsmal soviel wie ein Flug und man ist 15 Stunden unterwegs. Aber wenn der Weg Teil des Ziels ist, wir haben die Landschaft unterwegs wirklich gesehen – erfahren.

Ort der Utopie Konferenz 2021

Problemlösungsansätze bringen keine Utopien hervor

Gesellschaft muss sozial und ökologisch zusammenhängend neu gedacht werden.Nachhaltigkeit: Man kann nicht etwas ändern ohne gleichzeitig alles zu verändern. (Martin Buber) Wie soll man kreativ sein, wenn das kollektive Wir dauert mit „Problemlösen“ beschäftigt ist? Warum wird bei „Regierungshandeln“ Mediationskompetenz nicht mit einbezogen? Partizipative Zukunftsentwürfe kommen nicht durch Hinterzimmergespräche zustande. Machtansprüche schon. Zugriffsgedrängel: wer sich als Erster bewegt, hat verloren…(Welches Mindset braucht MANN für das Ende des Wettbewerbs-und Konkurenzdenkens) Veränderung ist möglich, wenn Menschen bereit sind, Konflikte einzugehen und auf diese Weise andere zwingen, sich damit auseinander zu setzen. Ist das ein Epochengefühl „Lost in Transformation“ oder/und braucht es mehr …

zum Beitrag ⟶

Zusammenhänge verstehen, Verbindungen schaffen, Sinn stiften

Die ersten 9 Jahre nach unserer Gründung 2009 war das unser Slogan – und ich habe den Eindruck, dass die Zeit jetzt, unter den Bedingungen der Pandemie, langsam reif dafür wird. Zusammenhänge verstehen, dass lese ich als Forderung in allen möglichen Richtungen und – besonders schwerwiegend – in dem „nicht funktionieren“ der großen sozialen Transformation. Peter Drucker forderte das in „Die postkapitalistische Gesellschaft“: …wir müssen lernen Zusammenhänge herzustellen. Dafür braucht man Kontext-Kompetenz oder besser noch: Kontext-Sensibilität und Unterscheidungskraft. Das lernt man nicht mit dem Handy vor der Nase in Fussgängerzonen, sondern in lebendiger Präsenz in Gruppen und Gemeinschaften. Auch Corona …

zum Beitrag ⟶

Mister Speaker: Was haben Klimafragen mit älter werden zu tun?

Zum Beispiel mit Gedanken um Transformation gegenwärtiger und zukünftiger Lebensstile und -entwürfe. Wann hast du zuletzt eine CO2 Bilanzanalyse deines Lebensstils gemacht? Ich liege irgendwo bei 5 Tonnen. Der Laptop, denn ich auf meinen Knien zum Schreiben benutze, sagt mir ganz klar: davon kommst nicht runter, solange du solches Zeug zum arbeiten brauchst. Weltweites Dilemma. Zukunftspioniere GbR arbeitet an einer SPEAKER Performance, um die Zusammenhänge von Klimafragen und Älterwerden auf eine ART darzustellen, die die Aufmerksamkeit durch Commitment in das Thema zurückholt. Im Mai gibt es dazu ein erstes Symposium im Allgäu. Sobald das Programm fertig zur Veröffentlichung ist – …

zum Beitrag ⟶

Klimademo - Freitags geschlossen

Transformation von Innen nach Außen

Weltveränderung: Theorie U trifft systemisches Konsensieren Theorie U in einem Satz: Wie kann ich den Ort, von dem aus ich handle, verändern? … (und: Warum sollte ich das wollen?) Was sagt denn Kurt Lewin dazu – einer von Otto Scharmers geistigen Mentoren am MIT: Man kann ein System nicht verstehen, solange man nicht versucht es zu verändern. – Das ist kraftvolles System Denken – eine Disziplin lernfähiger Organisationen. Immer versuchen, das ganze System – wenigstens durch Repräsentanten – in den Raum zu holen, um mit sinnvollen Interventionen größmögliche Wirkung zu erzielen. – Logisch, denken Sie. Als das erste Buch über …

zum Beitrag ⟶