heute wach werden für morgen

Repair the World Cafè

(Re)Konstruktion der Welt. So lautete das Motto der Medico International Welt-Konferenz vom 12. – 14. 02.2021 4000 Menschen aus aller Welt hatten sich angemeldet. Ich habe mir ein paar Stichworte und Gedanken aufgeschrieben: Wie funktioniert Schrumpfen auf demokratische Weise? Unsere imperiale Lebensweise geht zu Ende – wir leben seit Jahrzehnten auf Kosten Anderer, profitieren von der Ungerechtigkeit der Welt – nun kommt die Zeit, wo wir dafür den Preis bezahlen müssen Wo ist der wirksamste Hebel einer sozial-ökologischen Transformation? Es braucht überall auf der Welt regionale Lösungen – getrieben durch wahre Preise! Krankenhäuser gehen pleite, weil sie in Corona-Zeiten mit …

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Vertrauen und Beziehungen pflegen als Heilmittel gegen Einflüsterungen und Spaltungsversuche

Gestern in den USA: Sturm der Republikaner auf den Kongress. Angeblich 4 Tote. Was für Verhältnisse in der „ältesten“ Demokratie der Welt. Wer Hass und Zwietracht säht, der wird den Sturm ernten. So heißt es doch – und es ist wahr. Wenn die Prozesse so laufen, wird mein Mediator-Herz durch einen beschleunigten Puls angetrieben. Die Fragen, mit denen wir uns seit langem schon befassen, tauchen sofort vor dem geistigen Horizont auf: Auf welche Werte wird eine offene, demokratische Gesellschaft sich im 21. Jahrhundert committen? Durch welche Prozesse der Partizipation sollte die Entscheidung gefunden werden? Das Geschenk des Zeitwohlstands wird nötig …

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Ort der Utopie Konferenz 2021

Problemlösungsansätze bringen keine Utopien hervor

Gesellschaft muss sozial und ökologisch zusammenhängend neu gedacht werden.Nachhaltigkeit: Man kann nicht etwas ändern ohne gleichzeitig alles zu verändern. (Martin Buber) Wie soll man kreativ sein, wenn das kollektive Wir dauert mit „Problemlösen“ beschäftigt ist? Warum wird bei „Regierungshandeln“ Mediationskompetenz nicht mit einbezogen? Partizipative Zukunftsentwürfe kommen nicht durch Hinterzimmergespräche zustande. Machtansprüche schon. Zugriffsgedrängel: wer sich als Erster bewegt, hat verloren…(Welches Mindset braucht MANN für das Ende des Wettbewerbs-und Konkurenzdenkens) Veränderung ist möglich, wenn Menschen bereit sind, Konflikte einzugehen und auf diese Weise andere zwingen, sich damit auseinander zu setzen. Ist das ein Epochengefühl „Lost in Transformation“ oder/und braucht es mehr …

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Wir müssen einen Weg finden …

Zu Beginn jeder für sich – aber gleichzeitig auch als Kollektiv – zu erkennen, dass das Gefühl von Getrenntheit eine selbst produzierte Illusion ist. In dieser inneren Wahrheit liegt eine große Kraft, ein enormes Potential, ein wunscherfüllendes Juwel, das die Grundlage für ehrliche Kooperation sein wird – wenn, ja wenn dieses Bewusstsein erreicht ist. Nur das kann eine Basis für Gewaltlosigkeit sein, die dem großen Schmerz Raum gibt. Die Finger auf den Tasten werden langsamer bei dem Satz: Tyrannen werden nur durch Liebe besiegt. Schauen wir doch Richtung USA. Muss ein Präsident aus seinem Amt entfernt werden, wegen Realitätsverlust? Sollte …

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Sorgende Gemeinschaften

Wie kann die Weitergabe von Lebenswissen zwischen den Generationen besser funktionieren – oder besser organisiert werden? Gerade ältere Menschen haben Wünsche an eine Sorge-Kultur, die von Jüngeren oft noch nicht verstanden werden. Dabei ist nach neustem wissenschaftlichen Erkenntnisstand das Lebensgefühl von Älteren direkt abhängig von den sie umgebenden Sorge-Strukturen und ganz besonders davon, wieviel sie selbst noch dazu beitragen können. Die Sorge für und um Andere ist ein zentraler Aspekt des menschlichen Lebens. Gerade in Zeiten einer Pandemie – Corona – ist das nicht nur eine Frage systemrelevanter Berufe, sondern ein Appell an das Mitgefühl von uns allen. Der Philosoph …

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Zusammenhänge verstehen, Verbindungen schaffen, Sinn stiften

Die ersten 9 Jahre nach unserer Gründung 2009 war das unser Slogan – und ich habe den Eindruck, dass die Zeit jetzt, unter den Bedingungen der Pandemie, langsam reif dafür wird. Zusammenhänge verstehen, dass lese ich als Forderung in allen möglichen Richtungen und – besonders schwerwiegend – in dem „nicht funktionieren“ der großen sozialen Transformation. Peter Drucker forderte das in „Die postkapitalistische Gesellschaft“: …wir müssen lernen Zusammenhänge herzustellen. Dafür braucht man Kontext-Kompetenz oder besser noch: Kontext-Sensibilität und Unterscheidungskraft. Das lernt man nicht mit dem Handy vor der Nase in Fussgängerzonen, sondern in lebendiger Präsenz in Gruppen und Gemeinschaften. Auch Corona …

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