heute wach werden für morgen

UN-Dekade: Bildung für nachhaltige Entwicklung

Erinnerung. Heute vor einem Jahr: war Deutschland Gastgeber der UNESCO-Weltkonferenz Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die Konferenz fand im World Conference Center Bonn statt. Sie wurde von der UNESCO und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung in Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission organisiert. An der Konferenz haben 900 Teilnehmer aus 150 Ländern teilgenommen. Am 02.April 2009 gab es eine Bonner Erklärung… Den Tagungsbericht können Sie hier einsehen. Wenn wir sehen, wie schwer sich die Hochschulen damit tun, die Verantwortung für Bildung im nachhaltigen Sinne zu übernehmen, schwant uns Langwieriges. Wenn wir in der gemeinsamen Erklärung „Hochschulen für nachhaltige Entwicklung“ der Hochschulrektorenkonferenz …

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Dienende Führung – Servant Leadership

Wir wissen heute sehr viel über das WAS und WIE von Führung oder Leadership. Aber was wissen wir über den „inneren Ort„, von dem aus unsere Handlungen, unsere Intentionen kommen? Wenn wir emotional intelligente Organisationen und Unternehmen schaffen wollen, geht das nur so: Vom Sein zum Werden, vom Ich bin zum ich will werden. Alles auf Anfang und Neubeginn. Viele werden den Gedanken unerträglich finden, eine Zumutung. Vielleicht ist ihre Zeit noch nicht reif, die Krise noch nicht schmerzhaft genug, die Verluste noch erträglich. Die Aufgabe heißt: die Überwindung der Trennung, der Abspaltung. Wahrscheinlich ein Jahrhundert-Programm. Dafür ist es nötig, …

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Von partizipativer Zukunftsforschung und evolutionärer Intelligenz. Teil 1

Der Sinn von partizipativer Zukunftsforschung liegt darin, das kreative, schöpferische Potential, das sich besonders in Krisenzeiten zeigt ( im Sinne von: wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch…) abzuschöpfen, zu konzentrieren, zu clustern…in Kontakt,Verbindung und Synergie zu bringen. In letztendlicher Konsequenz sollte es BürgerQualifizierung sein, die Vorbereitung auf schwierigere Zeiten  – aber als qualitativer evolutionärer Sprung. Am Ende des Prozesses könnte eine reifere Form von gesellschaftlichem Miteinander stehen, eine bessere Gegenwart und Zukunft für alle. Ein Zurück zur „Guten Alten Zeit“, Verteilungshickhack und Privilegiengequatsche: Adé. Eine Utopie? Das Wissen, das in zivilgesellschaftlichen Organisationen mittlerweile vorhanden ist, hätte genug Potential, die …

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Systemisches Konsensieren: Verhandeln und Entscheiden zum Wohle aller!

Ich lebe mit meiner Frau in einem MehrgenerationenWohnprojekt, das auch gleichzeitig eine selbstverwaltete Genossenschaft ist. Ohne persönliches Engagement in Selbstverantwortung läuft hier nichts. ( Das ist aber auch der Grund, warum Sie bei der GLS Bank in der Kategorie „Investieren Sie Ihr Geld in Wohnprojekte dieser Art“ nachlesen können, dass hier Ihr Geld sicherer ist – oder mehr „Sinn macht“ – als in anderen Investitionsformen…wegen des Qualitätsmanagements unserer Selbstverwaltung.) Wir sind in unserem Wohnprojekt um die 60 Personen – also ein kleineres mittelständisches Unternehmen. Im Laufe eines Jahres müssen viele Entscheidungen getroffen werden, die vorher im Plenum (Bewohnerversammlung) besprochen, eingeschätzt …

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BankenMediator?

Ist der Wirtschaftsstandort Deutschland gefährdet? Kleine mittelständige Unternehmen bekommen von den Banken nicht genügend Kredite, was doch die wesentliche Aufgabe von Banken sein sollte. Die Banken dementieren, dass es eine Kreditklemme gäbe.

In Deutschland „darf“  offiziell keine Bank Insolvenz anmelden. Vertrauen ist nämlich der Anfang von allem…. Von Übernahme der Verantwortung wird in diesem Zusammenhang sehr viel geredet. Ab heute, so ist der Presse zu entnehmen, beginnt der erste KreditMediator des Bundes seine Arbeit. Hans-Joachim Metternich will zuerst den tatsächlichen Bedarf ermitteln – und bekommt für diese Aufgabe ein Jahresgehalt von 200.000 Euro. Er soll überwiegend für den Mittelstand Ansprechpartner bei „Finanzierungsproblemen“ sein und herausfinden, warum der Kreditantrag bei der Hausbank abgelehnt wurde. Grundsatz dabei ist: kein wirtschaftlich tragfähiges Projekt darf an der Kreditfinanzierung scheitern. Der Mediator prüft den Fall – sieht er keine Aussicht auf Erfolg, darf er den Fall ablehnen. ( Mit Mediation in der wirklichen Prozessbedeutung hat die Arbeit des BankenMediators sehr wahrscheinlich wenig zu tun.)

Jetzt wechseln wir mal die Ebene. Dazu ein kleiner Exkurs:

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Anstiftung zum wilden Denken

Uninspirierte Meetings sind langweilig bis blöd. Zu „gleich“ aufgestellte Teamkonstellationen tun sich oft schwer mit Phantasie und Kreativität, weil die Würze des unorthodoxen Störenfried fehlt, wenn die Rolle nicht besetzt oder angenommen wird. Unterschiede sind für mich genauso interessant wie sogenannte Gleichheiten. Aber am Interessantesten ist für mich die Frage: Was fehlt hier? Da man ja heute „Querdenker“ nicht mehr sagen darf – das Wort befindet sich jetzt in Privatbesitz – greife ich zurück auf den französischen KulturAnthropologen Claude Lèvi Strauss und seine Ausführungen zum wilden Denken von 1962. Claude Lèvi Strauss landete auf Einladung der Rockefeller Foundation 1941 in …

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