heute wach werden für morgen

FührungsLabor

Es geht um Führung und Persönlichkeit, um Unternehmenskultur im 21. Jahrhundert. „Möglicherweise brauchen wir gar keine Manager, um Management-Aufgaben auszuführen“, so die provokante These Gary Hamels, Professor der London Business School (LBS). In seiner Analyse ist das Grundproblem die Arbeitsteilung, die die Mitarbeiter von Kunden, Produkten, den Eigentümern des Unternehmens und – am Schlimmsten – von ihrer eigentlichen Kreativität getrennt habe. Aus diesem Grund seien Manager Koordinatoren von Menschen und Prozessen. „Weil wir unsere Mitareiter auf den Status von Kindern reduziert haben, brauchen wir Manager. Wenn alle Mitarbeiter über alle Informationen verfügten, wie viele Manager würden wir dann noch brauchen?“, …

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Wer sein Scheitern eingestehen kann, ist der wirklich Starke.

„Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Wort sind nicht wahr.“ LaoTse

Ein genialer Schachzug vom Kabarettisten Georg Schramm, der eine Totenrede hielt in Neues aus der Anstalt, die unserem Verteidigungsminister Gutenberg zum Vorbild für künftige Reden dienen sollte. Ein ergreifender Moment der Wahrheit und Aufrichtigkeit…im Fernsehn. Respekt Herr Schramm. Diesen Schneid, diese Courage können wir 1 zu 1 ins Management übertragen.

Im Folgenden die Rede als Text, wenn Sie auf Georg Schramm klicken, ein link auf you tube:

„Das erste, was im Krieg stirbt, ist die Wahrheit. Lassen Sie uns deshalb den Krieg draußen halten, und bleiben wir bei der Wahrheit. Der Tod ist der denkbare Abschluss eines soldatischen Arbeitstages. Diese Männer sind in Ausübung ihres Berufes gestorben, und der Tod ist die logische Konsequenz soldatischen Handelns. Auch wenn wir das gerne verdrängen und zur Tarnung Namen erfinden wie: gefallen, verloren, im Feld geblieben. Letztlich wird in der Fachliteratur alles gleich behandelt, unter der Rubrik: Weichzielverlust.

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ClownImmunität. Mehr Humor im täglichen Tun.

Wie kommt das Neue in die Welt? Der Sitz des 2003 gegründeten World Parliament of Clowns befindet sich im ersten Stock einer ehemaligen Bäckerei in Korschenbroich. Hier wohnt Antoschka, die Gründerin. Große Namen sind hier organisiert: Patch Adams, Oleg Popov, Desmond Tutu, Jerome Ringo, Ervin László, Dietmar Schönherr, Wim Wenders… „Jeder Mensch verfügt über einen inneren Clown…Alle tragen das Potential in sich. Aber gerade in Deutschland und den westlichen Ländern sind viele Leute sehr zugeknöpft und haben Angst, ihre Seriösität zu verlieren, wenn sie Dinge tun und sagen, die nicht zum Mainstream gehören. Denen kann geholfen werden. Wir verleihen ihnen …

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Der ethische Könner. Eigennutz im Dienst der Menschlichkeit.

Eine Führung ohne transparente ethische Grundlagen, das heißt Werte, ist heute kaum noch möglich. In Zeiten, wo die finanzielle Bewertung von Produkten oder Unternehmen nur durch ethische Werte gesteigert werden kann, ist Klarheit und Transparenz über das verbindend Gemeinsame eine existentielle Notwendigkeit. Die Logik und Analyse der gegenseitigen Abhängigkeiten, global, national wie regional, ist in den Focus ethischer Grundlagendebatten geraten. In Zeiten großer Unsicherheit und Orientierungslosigkeit, sind Fragen wie: Sage mir was du glaubst, denkst, fühlst oder willst…nicht indiskret sondern überlebensnotwendig. Gute Methoden zur Datensicherung sind gefragt, die die „neuen Identitäten“ erfassen sollen. Aber kann man eine neue Identität einfach …

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Der Mediator als 18. Kamel

Es begab sich zu einer Zeit…Die Geschichte vom 18. Kamel „Ein Wesir hatte 3 Söhne. Als er starb, vermachte er seinen 3 Söhnen seine 17 Kamele mit folgendem Testament: Der Älteste möge die Hälfte der Kamele erhalten; der mittlere Sohn ein Drittel der Kamele und der Jüngste ein Neuntel der Kamele. Die Söhne fragten in allen Himmelsrichtungen alle Mathematiker des Landes, keiner konnte das Problem lösen. Da es keine Antwort gab, fragten sie einen Weisen. Der weise Mann dachte kurz nach und sagte: ich besitze ein einziges Kamel und das gebe ich euch hinzu, dann könnt ihr teilen. Durch diese angewandte …

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Wie gehts weiter?

Sollten Sie sich diese Frage gerade stellen, dann habe ich eine „provisiorische“ Antwort für Sie: Wenn Sie wirklich wissen wollen, wie es weitergeht, dann sollten Sie sich fragen, wo Sie herkommen und wer Sie sind. Haben Sie die letzten 250 Jahre Geistesgeschichte verstanden? Glauben Sie, dass dies die Beste aller denkbaren Welten ist? Sind Sie davon überzeugt, dass Sie sich verändern können? Das Sie lernfähig sind…Können Sie Fragen dieser Art überhaupt ertragen? „Die Weltgeschichte ist der Fortschritt im Bewusstsein der Freiheit.“ Ist von Georg Wilhelm Friedrich Hegel. Mein Gott ist das lange her, dass ich solche Sätze als junger PhilosophieStudent …

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