heute wach werden für morgen

Nachruf auf Steve Jobs

Der Computer-Pionier Steve Jobs ist im Alter von 56 Jahren gestorben. Der Krebs war nicht zu besiegen. In seiner legendären Rede vor Studenten der Stanford University im Jahre 2006  sagte er bemerkenswerte Sätze mit philosophischer Tiefe: der Tod ist wahrscheinlich die beste Erfindung des Lebens und der wirkliche Motor des Wandels. Folgt eurem Herzen, hört auf eure Intuition und auf die Weisheit eurer inneren Stimmen. Laßt euch nicht von Dogmen einschränken und lebt nicht das Leben anderer sondern euer eigenes, denn das Leben ist kurz. Finde eine Arbeit, die du liebst, setz`dich dafür ein und wachse daran… Aus diesen Einsichten …

zum Beitrag ⟶

Euros nach Athen tragen? Existentielle Zukunftsfragen…

Wieder mal naht für Parlamentarier aller Coleur diese Woche die Stunde des Gewissens. Die Wiege der europäischen Kultur – Griechenland – ist insolvent und der Euro muss gerettet werden. Die Mehrheit in unserem Land befürwortet längst die Beteiligung des Volkes an Entscheidungen von dieser Tragweite. Wenn ich richtig informiert bin, geht es im diesmalig „ersten“ Rettungspaket bereits um Bürgschaften in Höhe von 210 Milliarden Euro für Griechenland. Weitere sollen folgen. Wissen Sie noch die Summen aus dem Jahr 2008? Wirtschaftskrise, Eurokrise, Börsenkrise, Bankenkrise und (wohl bald, wenn die FDP mit ihrer internen und externen Stimmen-Sammlung zur Griechenland-Rettung durchkommt) Regierungskrise … …

zum Beitrag ⟶

ÜberLebenskunst-Festival in Berlin

Gestern ging in Berlin das Über Lebenskunst Festival zu Ende. Auf das formulierte Manifest sind wir gespannt. – Vorausgegangen ist ein Buch-Projekt „Über Lebenskunst – Utopien nach der Krise„, das in Kooperation zwischen dem Künstlerprogramm des DAAD und dem Haus der Kulturen der Welt, Berlin, 2011 herausgegeben wurde. Ich zitiere aus dem Klappentext: „Welthistorisch steht erstmalig nichts Geringeres als die Zukunftsfähigkeit unserer Zivilisation auf dem Spiel. Dennoch gelingt es uns nicht, vom Wissen um die Notwendigkeit einer ökologisch-kulturellen Revolution zum Handeln zu gelangen. Die Herausgeberinnen (Anm.: Katharina Narbutovic, DAAD und Susanne Stemmler, HKW) haben neunzehn Autorinnen und Autoren aus Afrika, …

zum Beitrag ⟶

Klarheit gewinnen durch Klartext reden

In jeder Mediation kommen wir immer an diesen Punkt: es wird Tacheles geredet. Als Mediator ist es mein Job darauf zu achten, dass es beim „Tacheles-Reden“ nicht zu weiteren Kränkungen oder Verletzungen kommt. Wenn Menschen endlich mal die Gelegenheit bekommen, ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen, nach passenden Worten zu ringen, Sprachlosigkeit – manchmal mit Hilfestellung vom Mediator – zu überwinden, an Formulierungen zu feilen, bis es für alle stimmt und die Begriffe sitzen…dann herrscht Klarheit. Viele Menschen haben eine starke Sehnsucht nach Klarheit. Wir alle kennen das doch: Strategien, die andere nur benutzen wollen, Intentionen, die keiner durchschauen soll, Tarnen, …

zum Beitrag ⟶

Good Morning, Innovation Spirit!

Heute Morgen wache ich auf und finde – oh Wunder – auf meinem Nachttisch einen handschriftlichen Zettel vor, auf dem stehen drei Fragen: 1. Bist du der glückliche Erste ? 2. Bist du auf längere Sicht der Einzige ? 3. Welches Problem löst du damit ? Okay, go for it – never, never, never give up! Ich denke: Toll, endlich – dann hat es sich ja gelohnt, über Entrepreneurship, Ethik, Kybernetik, Quantenfelder, Hypnotherapie, Glück, Flow, Integrales, ZEN, Bottisatva-Unternehmertum, neue Führung, Spiritualität, Partizipation, Achtsamkeit, Hirnforschung, Design Thinking, Carsharing, Mediation… und was weiß ich noch alles… lange nachzudenken, zu forschen und zu …

zum Beitrag ⟶

Knappes Gut: Zeit zum Nachdenken in den Chefetagen

Mal ehrlich, Hand auf`s Herz: wieviel Zeit haben Sie sich heute genommen, um in Ruhe nachzudenken? NEIN, nicht über Strategien oder den nächsten Quartalsbericht – über sich selbst und wie Ihr Leben so verläuft. Jenseits von Jobroutine und Infoflut, mit Freiraum und Weitblick, mit ruhiger entspannter Atmung in angenehmer Atmosphäre, mit einem Lächeln im Gesicht, weil Ihre Geistesblitze Ihnen selbst Freude machen – mit der anschließenden Ruhe zum Aufschreiben und skizzieren der Ideen…und…zur Krönung des Luxus: ein Kollege, eine Kollegin, die mit leuchtenden Augen Ihren Inspirationen lauscht…und sich freut, Ihnen begegnet zu sein. Sie denken, dass sei die Drehbuchbeschreibung für …

zum Beitrag ⟶