heute wach werden für morgen

Urbane Stadtlogik der Zukunft: Warum besitzen, was ich mit anderen teilen kann?

Krisen und Knappheiten Was sind unter dieser Überschrift „konkrete Notwendigkeiten“ für unsere Zukunft? Von der Endlichkeit der Ressourcen als Grundlage für zukunftsfähiges, lösungsorientiertes Design Thinking ausgehend, werfe ich ein paar schwerwiegende Fakten in den Ring: ca 7 Millonen Tonnen Lebensmittel landen in Deutschlang jährlich auf dem Müll, ca 800.000 Tonnen Keider in den Sammel-Containern, fast 1 Million Tonnen ElektroSchrott ( Handys, Computer, Fernseher etc. ) geht Richtung Übersee – Indien, Afrika – zur Trennung kostbarer, wiederverwertbarer Komponenten. – Der Kreislauf aus angelockter und wohl leicht verführbarer Kaufkraft, immer noch zu billiger Transportkapazität, nicht einkalkulierter Umweltkosten, immer kürzer werdende Produktzyklen (Stichwort:eingebaute …

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Zukunft 2015 bis…

Viele haben es wahrscheinlich noch gar nicht richtig wahrgenommen, aber im Laufe der letzten Jahre haben sich die Kräfteverhältnisse der Wirksamkeit von Individuen und Institutionen eindeutig zugunsten der aktiven Menschen und Kleingruppen verschoben. Daher:“Bezweifle nie, dass eine kleine Gruppe von Menschen die Welt verändern kann.“ ( Margret Mead ) Es gibt genug Entrepreneure in aller Welt, die das täglich unter Beweis stellen. Daher gilt für 2015 auf jeden Fall folgende Erkenntnis: die kritische Masse, auf die es wirklich ankommt, ist die, die du jeden Morgen im Spiegel siehst. Ein glückliches Jahr für alle Menschen, die noch wissen, wie man durch …

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Transformation als interdisziplinärer Forschungsansatz

Transformation ist eine gigantische Zukunftsaufgabe – es geht um die Prozess-Gestaltung von (existentiell sehr notwendigen) gesellschaftlichen Veränderungen auf der Basis längst dramatisch bekannter Welt-Daten ( Co2 Emmissionen, Ressourcenverbrauch, Kaufkraft, Transportprobleme, Umweltkosten, schnelllebige Produktzyklen, Komsumrausch, Fettleibigkeit, Stress, Burn-out, etc. etc.) mit / durch interdisziplinäre Ansätze. Das neue Wort Transformationsdesign kann auch als Design Thinking in der Praxis verstanden werden. – Was sind die konkreten Notwendigkeiten, wenn wir uns Fragen zu wenden, die die Klarheit der nächsten Schritte beim Transformationsdesign aufzeigen sollen? Wer entscheidet was, wie und warum? Die Politik? Die Unternehmen? Die Bürger? – Wer ist überhaupt im Entscheidungs-Raum…und wo ist …

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Charter for Compassion. Mitgefühl ins Zentrum unseres Lebens bringen!

Wir zitieren hier in unserem Blog in tiefer Solidarität mit allen Menschen der Welt, die für dieses Ziel arbeiten, die CHARTA  DER  ANTEILNAHME „Im Kern aller religiösen, ethischen und spirituellen Traditionen befindet sich das Prinzip der Anteilnahme aus Nächstenliebe. Es fordert uns auf, andere so zu behandeln, wie wir uns das für uns selbst wünschen. Es ist die Barmherzigkeit, die uns unermüdlich dazu auffordert, das Leiden unserer Mitmenschen zu erleichtern und statt uns selbst unsere Mitmenschen zum Mittelpunkt unserer Welt zu machen. Sie fordert uns dazu auf, die unantastbare Würde jedes einzelnen Menschen zu ehren und, ohne Ausnahme, jeden mit …

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Systemisches Konsensieren mit Großgruppen

In einem Mehrgenerationen-Wohnprojekt wird seit 1,5 Jahren die Frage bearbeitet: sollen wir wachsen, unsere Genossenschaft vergrößern, da sie sehr viele Anfragen erhalten, obwohl kein freistehender Wohnraum mehr vorhanden ist? Ausserdem ist klar, dass viele Mitbewohner und Mitbewohnerinnen älter werden und der Pflegebedarf  zunehmen wird. Warum also nicht ein neues Haus bauen mit integrierter Pflege-Wohngemeinschaft. Ein radikal neues Konzept im Quartiers-Management – besonders, da der Treiber dieser Innovation ein Mehrgenerationen-Wohnprojekt ist mit entsprechender Erfahrung und vielfältigsten Kompetenzen. Die Politik beginnt bereits aufzuwachen und sich dafür zu interessieren. Vorgeschichte: die Zustimmung für diese Initiative war natürlich in den Gremien der Genossenschaft verankert, …

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Sich zur Freiheit selbst befreien…durch erkennen, was man alles nicht braucht!

Unterwegs in die Postwachstumsökonomie. Weniger ist in Zukunft mehr – mehr an Qualität. Nicht wieviel ich habe ist entscheidend, sondern ob ich das, was ich habe, bewusst genießen kann. Das fängt beim Auswählen an. Sind mir meine Kauf-Kriterien bewusst? Muss ich das haben, weil der andere es auch hat? Wie geht es mir, wenn ich verzichte? Ist bewusster Verzicht die neue Askese? Ist Verzicht überhaupt gut – für mich – für andere? Was sind die Konsequenzen dieser Haltung? Wer braucht das alles…führst du ein Haushaltbuch? Schreibst du dir auf, wofür du dein Geld ausgibst? Wann? Wieviel und Warum? Wieviel Bücher …

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